Gesundheitliche Vorraussetzungen für Zuchthunde im RZV

Bevor ein Kromfohrländer im Rassezuchtverein der Kromfohrländer und damit unter den strengen Regeln des VDH, in die Zucht darf, muss er eine Körung bestehen. Dies sichert einen hohen Standard in der Kromfohrländerzucht.

Jeder Hund, der für den Fortbestand der Rasse eingesetzt wird, muss zur Anmeldung der Körung tierärztlich untersucht werden. Bei der Untersuchung wird meistens auch das Blut für Forschungszwecke abgenommen. Von jedem zur Zucht genutzten Kromfohrländer gibt es also auch seit einigen Jahren Blutproben, die zu Erforschung von beispielsweise neuen Gentests genutzt werden. Auch muss ein Gentest auf HFH (Hyperkeratose) vorliegen.

Auf der Körung wird der Hund dann auf seine Zuchttauglichkeit im Hinblick auf Wesen und äußeres Erscheinungsbild getestet.

 

Für die Anmeldung zur Körung

 

  • Tierarztuntersuchung; alle Ergebnisse müssen vom Tierarzt dokumentiert werden
  • Blutspende für Forschungszwecke (mehr Infos dazu finden Sie hier)
  • Gentest auf Hereditäre Fußballen Hyperkeratose muss vorliegen

 

Körung - hier wird der Hund auf seine Zuchttauglichkeit getestet

 

  • Bewertung des Äußeren durch erfahrene Richter und die Körkommission
  • Wesenstest

 

Mehr zu den Krankheiten und den Zuchtlenkungsmaßnahmen im RZV finden sie hier.

Vor einem potentiellen Zuchteinsatz in unserem Zwinger wird die Hündin weiteren Untersuchungen auf  in der Rasse bekannten Krankheiten unterzogen. Dieses sind freiwillige Untersuchungen, die wir aber für wichtig halten. Auch haben wir von unseren Hunde einen DNA Pass erstellt.

Der aktuelle Stand der Forschung zeigt, dass es komplett unsinnig ist einen COLA Test (für Cystinurie) bei einer Kromfohrländer Hündin durchzuführen, da die Krankheit geschlechtergebunden ist und nur bei Rüden auftritt.

Wir haben noch die Urinwerte unserer älteren Hunde, da die Forschung zur Cystinurie beim Kromfohrländer noch nicht so weit war), aufgrund der neuen Erkenntnisse sehen wir aber in Zukunft von einem Test ab, da dieser bei einer Hündin keinerlei Aussagekraft zur vererbbaren Form der Krankheit in unserer Rasse hat.